| 1872 |
Gründung der Schwesternschaft durch den Vaterländischen Frauenverein vom Roten
Kreuz in Kiel |
| 1873 |
Eröffnung des Mutterhauses in der Annenstrasse. Es ist als Heim zur Ausbildung
von Krankenpflegerinnen gegründet worden. |
| 1874 |
Im Mutterhaus werden zwei Räume mit jeweils zehn Betten für die Pflege kranker
Kinder eingerichtet (bereits 1882 mit einem separaten Gebäude auf 50 Betten
erweitert). Dies ist der Beginn des „Anschar Kinderhospital und Poliklinik“.
In einem großen Erweiterungsbau wird die chirurgische Poliklinik eingerichtet
und die Aufnahme von kranken Erwachsenen möglich. |
| 1877 |
Gründung der ersten Krankenpflegeschule in Schleswig-Holstein |
| 1892 |
Die Schwesternschaft erhält ihren Namen nach dem Erzbischof von Hamburg und
Bremen „Ansgar“, mundartlich „Anschar“. |
| 1895 |
Das Anschar-Schwestern- und Krankenhaus wird Mitglied des Verbandes Deutscher
Krankenpflegeanstalten vom Roten Kreuz. |
| 1899 |
Eröffnung des Neubaus des Krankenhauses (Sophienbau) mit weiteren 100 Betten.
Diese Vergrößerung ermöglicht, Betten für Gynäkologie sowie für Hals-, Nasen-,
Ohren- und Augenpatienten zur Verfügung zu stellen. |
| 1900 |
Gründung einer Kinderkrippe für Kinder berufstätiger Mütter oder Kinder, deren
Mütter kurz vor der Niederkunft stehen oder krank sind. |
| 1905 |
Verlegung der Oberinnen-Schule vom Roten Kreuz in das Anschar- Schwestern- und
Krankenhaus (bis zum Jahr 1923). |
| 1908 |
Schenkung des Hauses „Quickborn“ am Klaus-Groth-Platz als Heilanstalt für
Privatpatienten |
| 1913 |
Einweihung des Schwestern-Erholungshauses im Ostseebad Heiligenhafen |
| 1914-1918 |
Im Ersten Weltkrieg werden die Häuser der Anschar- Schwesternschaft als
Lazarette genutzt und viele Schwestern arbeiten auf Lazarettschiffen, in
Marinelazaretten und in Lazarettzügen. |
| 1919 |
Erweiterung der Gebäudekapazitäten durch das „Haus Neuber“, eine chirurgische
Privatklinik am Königsweg.
Ein Haus für Feierabendschwestern („Haus Quickborn“ am Klaus- Groth-Platz) wird
gestiftet und 1989 an den Landesverband übergeben. |
| 1937 |
Auflösung aller selbstständigen Rotkreuz-Organisationen Deutschland. Die
Schwesternschaft wird mit samt ihrem Besitz dem Deutschen Roten Kreuz
untergeordnet. Der Name „Anschar“ muss vorübergehend dem nationalsozialistischen
Namen „Nordmark“ weichen. |
| 1944 |
Evakuierung des Mutterhauses nach Preetz bei Plön. |
| 1950 |
Neugründung des Deutschen Roten Kreuzes. Die Schwesternschaft pachtet das
ehemalige Marine-Lazarett in Kiel-Wik. t 1952 Einzug in das neu gebaute
Luisenheim für Feierabendschwestern. |
| April 1973 |
Neubau und Einzug in das Mutterhaus am Kronshagener Weg 128a mit Verwaltung,
Krankenpflegeschule und Pflegewohnheim. |
| 1988 |
Das Anschar-Krankenhaus wird zu Gunsten eines Neubaus im Städtischen Krankenhaus
geschlossen. |
| 1992 |
Kauf eines Wohnhauses für die Krankenpflegeschüler/innen in Kronshagen. |
| Oktober 2005 |
Abschluss der Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen des Pflegewohnheims
sowie des Wirtschafts- und Verwaltungsbereichs des Mutterhauses am Kronshagener
Weg. |